… so geht´s

Windelfrei – so geht es:

Dein Baby zeigt schon ab der Geburt, dass es „muss“. Du haltest es dann über eine Toilette oder ein Töpfchen, damit es sich frei entleeren kann.

Konkret:

Betrachte die Windel Deines Babys nicht als den richtigen Ort zum Ausscheiden. Vielmehr als eine Art Unterwäsche, die saugfähig ist und eine Panne auffangen kann.

Wie funktioniert es?

* Vereinfache dein Wicklesystem:

  • altbewährte Stoffwindeln, (gefaltet in ein Rechteck) mit MokoMini Windelgürtel befestigt
  • oder in einer Wollunterhose oder Überhose gelegt
  • benutzte lieber Trainerhosen (z.B. MokoMaxi)

* Vereinfache die Bekleidung Deines Babys:

  • T-shirt oder Body mit offenen Druckknöpfen
  • Hose mit Gummiband in der Taille
  • Strampler mit Druckknöpfen im Schritt.

So kannst Du stressfrei anfangen, mit Deinem Baby zum Klo zu gehen, immer, wenn es dies braucht. Je besser eure gegenseitige Kommunikation, umso seltener wird eine Windel gebraucht.

TIPP: Trage Dein Baby viel – Körpernähe fördert das gegenseitige Verstehen.

Wie weiss ich, dass mein baby muss?

Signale

Dein Baby wird ohne ersichtlichem Grund unruhig, strampelt und quengelt, oder aber plötzlich ruhig und konzentriert. Während des Stillens hört es auf zu trinken oder trinkt sehr unruhig. Im Tragetuch fangt es an, sich „frei zu kämpfen“. In der Nacht wird es wach oder wechselt in den leichten Schlaf, den frau an der erhöhten Körperaktivität und Atemfrequenz erkennt. Babys haben eine breite Palette von Zeichen: Sie können Schluckauf bekommen oder sogar schielen. Mobile Babys können sich in den Schritt greifen oder sich Richtung Töpfchen oder Badezimmer bewegen. Babys, die Ruhe bevorzugen, verstecken sich hinter Möbeln. Manchmal kann eine Spielunterrechung und ein Blick in die Ferne ein Signal sein. Jedes Kind hat seine eigene Art sich mitzuteilen, die sich mit fortschreitendem Alter ändern kann.

Timing:

Biete Deinem Baby eine Pinkelpause nach dem Aufwachen, nach dem Stillen (oder während dessen), vor und nach der Autofahrt und nach längere Zeit im Tragetuch.

Kommunikation

Du musst nicht nur nach möglichen Signalen Ausschau halten, auf die Uhr schauen oder warten, bis Dein Kind anfängt zu sprechen. Du kannst ihm mit einem „Schlüssellaut“ helfen, wie z.B. „sss“ oder „schschsch“, der bedeutet: „Jetzt kannst du“. Du kannst auch ein Handzeichen verwenden. Manche Babys können es schon mit 7 Monaten imitieren.

Wenn Du Deinem Baby schon früh die Möglichkeit gibst, seinen Ausscheidungswunsch verständlich zu äußern, wird das „windelfreie“ Leben einfacher. Du wirst Dich freuen, wenn Dein Baby aktiv und eindeutig kommuniziert und nach dem Ausscheiden glücklich und enspannt lächelt.

Intuition

funktioniert auch bei „Nicht-Naturvölkern“. Wenn Dir eine innere Stimme sagt, dass Dein Baby muss, lass die Arbeit liegen und gehe 😉

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